Christchurch Aussicht

Zum Abschluss nicht mehr als ein Pub und die Antarktis?

Am nächsten Morgen haben wir wieder schönes Wetter. Das wechselt hier tatsächlich sehr schnell! Da wir morgen leider schon wieder nach Deutschland zurückfliegen, bitte ich das Mädchen an der Rezeption des Campgrounds, für uns den Rückflug zu bestätigen. Wir erfahren, dass der Flug schon etwas früher geht: bereits um zwanzig vor neun abends.

Bei diesem Sonnenschein bekomme ich die berühmte Kirche am See bestimmt gut aufs Bild, denke ich mir, und wir fahren noch einmal dort hin. Leider sind wieder viel zu viel Leute dort. Allerdings bieten die vielen bunten Lupinen unterhalb der Kirche mit dem See im Hintergrund ebenfalls ein schönes Bild! Besonders, wenn ich Lena mitten rein setze…

Die Gegend bis Christchurch ist nicht besonders aufregend. Nur einige Kleinigkeiten erregen unsere Aufmerksamkeit, etwa der „Shoe Fence“ bei Fairlie: An einem Zaun direkt an der Straße hängen hier über etwa zwei Dutzend Meter dicht gedrängt Hunderte von Schuhen verschiedenster Art…! Ein seltsames Kunstwerk.

Wir merken, dass wir uns einer Großstadt nähern, denn die Orte werden zunehmend größer und der Verkehr dichter. In Ashburton entdecken wir endlich einen KFC. Wir wollten schon immer mal einen Burger bei „Kentucky Fried Chicken“ probieren, sind aber hinterher eher enttäuscht.

ChristchurchChristchurch selber ist tatsächlich eine richtige Großstadt, in der es schon ein kleines Abenteuer ist, mit einem Wohnmobil herumzukurven. Aber ich habe jetzt genug Erfahrung mit dem Ding, dass das alles kein Problem ist. Ein Problem für uns ist es allerdings, den zentralen Campingplatz zu finden, den wir uns ausgesucht haben. Nachdem wir einige Straßenzüge kennen gelernt haben, erreichen wir endlich den wunderschön angelegten „Holiday Park Meadow“, der eine Menge bietet. Auch ein Spa, das wir endlich einmal ausprobieren wollen. Hier kann man den Whirlpool halbstundenweise anmieten, und ich reserviere ihn für uns um halb neun heute abend.

Hier auf dem Campground steppt der Bär, stellen wir schnell fest. Zahlreiche Schulklassen scheinen ebenfalls vor Ort zu sein, und der Lärmpegel ist dementsprechend. Wir entschließen uns, dem Zentrum von Christchurch einen Besuch abzustatten, und begeben uns zur nahegelegenen Bushaltestelle. Um halb drei steigen wir ein, und ich frage nach dem Preis für zwei Rückfahrkarten. Der Fahrer antwortet nuschelnd, und ich verstehe kein Wort. „Sorry, I don’t understand“, entgegne ich ihm, und er wiederholt sein Nuscheln. Es ist mir ja unangenehm, aber ich hab keine Ahnung, was er mir da sagen will, und wiederhole mit einem entschuldigenden Lächeln meinen eben genannten Spruch. Mit einem auffallenden Seufzer atmet der Busfahrer hörbar durch und spricht dann plötzlich ganz klar und deutlich. Sie kosten 3 Dollar 60, aber eigentlich gebe es keine. Nun verstehe ich wieder nichts… Also nehmen wir zwei Einwegkarten und setzen uns irritiert hin.

Tipps

  • Der Holiday Park Meadow ist ein schöner Campground in Christchurch, der eine Menge bietet. Nutzt den Whirlpool!
  • Ein Päuschen im Botanischen Garten von Christchurch ist angenehm. Probiert doch mal das Punting aus!
  • Der Pub „Dux de Lux“ ist mehr seiner Biere als des Essens wegen interessant!
  • Das Antarktis-Zentrum in Christchurch ist sehenswert! Nehmen Sie sich Zeit dafür!
  • Wenn Sie beim Aufräumen des Wohnmobils Dinge finden, die man noch verwerten kann, wie Reinigungsmittel, noch nicht angebrochene Konserven oder dergleichen, werfen Sie sie nicht weg, sondern versuchen sie, sie bei der Wohnmobilrückgabe an einen gerade angekommenen Urlauber weiterzureichen!

Ich versuche, unsere Fahrtroute auf dem Stadtplan zu verfolgen, und irgendwann in der Nähe des Zentrums steigen wir aus. Viel Aufregendes entdecken wir nicht, das Netteste sind noch ein paar Cafés und Pubs, aber die Gebäude und Läden sind eher unansehnlich. Irgendwie gefällt uns die Stadt nicht. Irgendwo in einem nicht sehr schönen Café trinken wir einen Latte, einfach, um mal Pause zu machen und den Durst zu löschen. Auf dem Weg zum Botanischen Garten entdecken wir die gigantische Weihnachtsdekoration in der Stadt: An einem Baum hängen überdimensionale Geschenke – das ist alles. Der Garten selber ist allerdings sehr schön. Ein kleiner Fluss schlängelt sich hindurch, auf dem die Besucher „Punting“, auf deutsch „Staken“ genießen können: Ähnlich wie in einer venezianischen Gondola treibt der Bootsführer das Gefährt langsam mit einer Stange über das Wasser, während die romantisch veranlagten Passagiere die Umgebung oder einander auf sich wirken lassen…

Von einer gemütlichen Parkbank aus beobachten wir das Treiben um uns herum ein wenig, z.B. auch den indischen Vater mit seinen Söhnen, die sich im Kajakfahren versuchen. Einer der Jungen hackt dabei immer hektisch mit dem Paddel ins Wasser und bringt das Boot doch nicht voran…

Dux de LuxWir kehren ins Zentrum zurück und erkundigen uns in einem Informationsbüro nach dem Pub „Dux de Lux“, der in einem Reiseführer als besuchenswert genannt wird. Den Namen spreche ich automatisch französisch aus, aber die Frau auf der anderen Seite des Tresens korrigiert mich lächelnd, als ob sie das schon öfters so erlebt hat. „Dax de Lax“ wird der Name des Pubs ausgesprochen, der nicht zuletzt aufgrund der verschiedenen selbstgebrauten Biere, von denen wir natürlich auch probieren wollen, empfohlen wird. Hunger haben wir auch, also ein idealer Ort für den letzten Abend in dem Land der langen weißen Wolke!

Das schöne Wetter hat sich gehalten, und so finden wir den Pub richtiggehend belagert vor. Die Tische und Bänke auf dem Vorplatz sind ziemlich bevölkert, aber irgendwo finden wir ein freies Plätzchen. Viele Asiaten sind wieder darunter. Für die ist es ja auch nicht so weit bis nach Neuseeland. Das Bier bestelle ich an der Bar. Hier muss man aufpassen, denn der Pub hat zwei Eingänge: einen zum Restaurant und einen zur Bar mit dem vielen Bier. Ein junger Asiate, der seine Volljährigkeit nicht durch das Vorzeigen eines Ausweises beweisen kann, bekommt keinen Gerstensaft kredenzt, ich hingegen darf sogar zwei Sorten probieren, weil ich noch nicht weiß, was ich nehmen will. Toller Service! Alleine die Namen der Biere sind schon witzig. Schließlich nehme ich je ein Glas von dem „Blue Duck Draught“ und von dem „Black Shag“, welches ein „Chocolate Dark Ale“ ist…

Zum Essen gehen wir dann doch ins Restaurant, wo wir ebenfalls an der dortigen Bar ordern müssen. Die Mexikanische Platte für 2 Personen, die wir verzehren, ist meines Erachtens zwar ziemlich knapp bemessen, aber lecker.

Den richtigen Bus für die Rückfahrt zum Campground finden wir dann irgendwie nicht (nein, nein, das liegt nicht am Bier!), und so entschließen wir uns für ein Taxi, das uns ruckzuck an unser Ziel bringt.

Um halb neun stehen wir in Badelatschen und mit Handtuch vor der verschlossenen Tür zum Whirlpool, der offensichtlich noch besetzt ist. Wir klopfen, und ein Pärchen kommt, sich entschuldigend, heraus. Der Innenraum der hölzernen Hütte besteht aus einer kleinen Umkleidekammer, einem riesigen Whirlpool mit über zwei Metern Durchmesser und einer Dusche. Styroporplatten decken das warme Wasser ab, und wir müssen sie erst einmal beiseite räumen, bevor wir in das Nass hineinsteigen können. Neben dem Becken sind zwei Knöpfe, mit denen man das Sprudeln ein- und ausschalten kann. Kaum sitzen wir bequem im Wasser, lassen wir’s blubbern. Herrlich! Ich will auch einen eigenen Whirlpool haben! Die halbe Stunde, die nur 8 Dollar gekostet hat, geht viel zu schnell um. Das hätten wir schon viel eher mal ausprobieren müssen! Wir duschen uns ab und kehren dann zu unserem letzten Abend im Wohnmobil in unser Gefährt zurück.

Am nächsten Morgen macht sich so langsam Aufbruchstimmung in uns breit. Heute abend geht es nach Hause, bzw. erst mal zum Flughafen, wo uns anschließend wieder ein langer Flug und ein lästiger Zwischenstop im uninteressanten Flughafen von Seoul erwarten. Nach dem Frühstück an unserem letzten Morgen auf neuseeländischem Boden geht es ans Aufräumen, Einpacken und Saubermachen. Schließlich müssen wir unser Wohnmobil, das wir inzwischen lieb gewonnen haben, heute auch noch in akkuratem Zustand zurückgeben. So streng wie damals in Kanada ist man hier aber nicht; es genügt, dass wir den Innenraum sauber hinterlassen.

Überrascht bin ich dann aber doch, als wir unser gesamtes Gepäck und die reichlichen Souvenirs problemlos im Koffer und den Rucksäcken unterkriegen. Die Delfinskulptur ist ja extra verpackt, und alle anderen Andenken haben tatsächlich noch Platz gefunden. Ich möchte aber nicht das Gewicht wissen…

Beim Aufräumen versuchen wir, ökologisch zu denken und schmeißen nicht gleich alles weg, was vielleicht andere noch gebrauchen können. Einige Sachen, wie z.B. Toilettenchemikalien, Putzmittel und nicht verbrauchte Tütensuppen, packen wir in eine große Tüte und wollen sie dann bei Maui abgeben, in der Hoffnung, andere Touristen haben vielleicht noch Verwendung dafür. Das scheint uns eine sinnvolle Tat zu sein.

Antarctica ZentrumUm 11 Uhr entleere ich ein letztes mal den Toilettenkasten und den Abwassertank, und anschließend fahren wir mit geöffnetem Ventil, aus dem es noch heftig dröppelt, Richtung Antarctica-Zentrum. Wir haben ja schließlich noch etwas Zeit, bis wir heute nachmittag den Campervan abgeben müssen. Das Antarctica-Zentrum soll sehr sehenswert sein, und da von Neuseeland aus zahlreiche Expeditionen in die Antarktis gestartet sind, bietet es sich an, dort mal hineinzuschauen. Außerdem liegt es nicht weit entfernt von der Wohnmobil-Station von Maui und dem Flughafen.

Relativ problemlos finden wir das Gelände, das riesengroß ist. In der Eingangshalle versuchen wir uns zu orientieren, müssen uns dann aber doch erklären lassen, was man hier alles sehen und erleben kann. Es gibt mehrere Möglichkeiten, u.a. kann man eine umfangreiche Ausstellung über die Antarktis besuchen, in der man eine Menge sehen und lernen kann, oder aber man kann auch mit Expeditionsfahrzeugen mitfahren und so weiter. Aufgrund unserer beschränkten Zeit entschließen wir uns dazu, es bei dem Besuch der Ausstellung bewenden zu lassen. Und die stellt sich als wirklich gelungen und interessant heraus. Wirklich empfehlenswert. Man erfährt nicht nur viel über die Lebensbedingungen und die Tierwelt dort, sondern auch über die Expeditionen. In Erlebnisräumen kann man die Umweltbedingungen am eigenen Leibe erfahren. Es gibt z.B. einen vereisten Raum mit Minustemperaturen, den man nur in dicken Mänteln gehüllt betreten kann. Vor einer Windmaschine kann man sich den Stürmen am Südpol aussetzen, oder aber auch das Innere eines Expeditionszeltes kennen lernen. Alles in allem macht es viel Spaß, hier drinnen herumzulaufen. Wirklich sehr kurzweilig! Besonders gefällt mir auch die Dia- oder besser Multivisions-Show mit wirklich faszinierenden Aufnahmen von Pinguinen vor zartblauen Eisstrukturen und anderen tollen Bildern.

Insgesamt harren wir über zwei Stunden in der Ausstellung aus, bevor wir uns um 14 Uhr zum Mittagessen in das zugehörige Bistro begeben. Hier schlage insbesondere ich noch mal richtig zu: Ich nehme neuseeländischen Hoki sowie als Nachtisch einen üppigen Teller mit süßen Pancakes zu mir. Danach bin ich mehr als pappsatt! Ich kann den Bauch gar nicht mehr richtig einziehen… Das war etwas des Guten zuviel.

Nachdem wir uns noch etwas in dem unvermeidlichen Souvenirshop des Antarctica-Zentrums umgeschaut haben, fahren wir um 15 Uhr zu einer Tankstelle direkt neben der Maui-Station, die sich bestimmt eine goldene Nase verdienen, weil alle Wohnmobile hier erst mal auftanken. So auch wir. Der Tankwart äußert dann auch seine Begeisterung über den heutigen Tag: „Campervan, Campervan – what a day!“

Die Rückgabe des Wohnmobils geschieht dann völlig unproblematisch und blitzschnell. Als ich die Papiere abgebe, frage ich bei dem Angestellten nach, ob vielleicht jemand Verwendung hat für unsere zusammengepackten Überbleibsel. Er zuckt zunächst mit den Schultern und zeigt mir dann einen Touristen, der gerade sein Wohnmobil abholt. Ein Amerikaner, stelle ich fest, als ich ihn anspreche. Ich zeige ihm die Tüte und den Inhalt, die er gerne nimmt, und er bedankt sich mit einem kräftigen Händedruck.

Ehe wir uns versehen, sitzen wir dann in einem Shuttlebus, der uns kostenlos zum Flughafen bringt. Wir haben gar nicht damit gerechnet, dass das alles so schnell geht. Es ist erst 15 Uhr 30, und jetzt haben wir doch noch richtig viel Zeit bis zum Einchecken. Der Schalter öffnet nämlich erst in zwei Stunden. Und bis zum Abflug dauert es dann noch einmal drei Stunden…

Lena langweilt sich; sie hat nichts mehr zu lesen. Aber ich – ich fange jetzt erst an! Irgendwann machen plötzlich sämtliche Läden ringsum zu; sie öffnen erst um halb sieben wieder. Also können wir hier auch gar nicht mehr stöbern…

Wir sind froh, als der Schalter dann öffnet. Das Einchecken geht recht schnell und problemlos. Unser Gepäck wiegt zusammen 45 Kilo und damit 5 Kilo mehr als erlaubt, was uns aber nicht übel genommen wird. Dafür dürfen wir aber 25 Dollar Abfluggebühr („Department Charge“) zahlen…

Zur Abflughalle kommen wir jetzt aber immer noch nicht. Als sich die Zugangs-Tore dann endlich öffnen, beeilen wir uns, um vor einer großen Gruppe Japaner hindurch zu kommen – als allererste!

Wir haben noch 4 Dollar 25 an Bargeld, das wir unbedingt los werden wollen. Ich kaufe noch einige Postkarten, den Rest werfe ich dann als Spende in einen großen Glaskasten in der Wartehalle. Im Souvenirshop habe ich aber noch etwas Hübsches entdeckt, das mehr als 4 Dollar kostet: Ein kleines flauschiges Schaf mit Bungee-Seil an den Füßen, das herzerweichend blökt, wenn man es kopfüber hinunterfallen lässt. Ein tierischer Spaß, den ich mir dann per Kreditkarte noch gönne!

Endlich, um Viertel vor neun, steigen wir in den Jumbo ein. Nach einer Stunde Flug landen wir in Auckland, wo wir tatsächlich wieder aussteigen müssen, obwohl es nach einer Stunde weitergehen soll. Es werden aber zwei draus: Zwei Passagiere fehlen plötzlich, und erst nachdem ihre Koffer wieder ausgepackt wurden, geht es um 23 Uhr weiter Richtung Seoul. Schon mysteriös.

Der Flug verläuft ziemlich ereignislos, abgesehen von der ewigen Sabbelei und dem Rumgerenne mancher Koreaner um uns herum. Nach zwölf Stunden landen wir in Südkorea, wo wir uns weitere fünf Stunden auf dem Kimpo-Airport aufhalten dürfen. Für Lena sind es fünf langweilige Stunden; ich hingegen lese während der meisten Zeit… Tut mir ja auch leid.

Wir sind dankbar, als es um 13 Uhr 15 Ortszeit endlich weiter geht. Wir steigen in denselben Flieger, mit dem wir hergekommen sind, um weitere zwölf Stunden später in Frankfurt wieder auszusteigen. Fünf Stunden vor der Landung habe ich mein Buch durch und kann sogar etwas schlafen! Das ist was ganz neues bei mir.

Bei der Landung in Frankfurt gilt wieder eine neue Ortszeit. Man kommt total durcheinander. Als wir um 18 Uhr aus dem Bauch der Boeing 747 klettern, waren wir sage und schreibe 34 Stunden unterwegs…

Nachdem wir unser Gepäck abgeholt haben (der gut verpackten Holzskulptur ist anscheinend nichts passiert), erkundigen wir uns, wann und wo der Korean-Air-Shuttle-Bus abfahren soll, bekommen „19 Uhr“ und ein „D“ genannt und warten dann geduldig am entsprechenden Ausgang. Aber nichts passiert.

Es ist eigentlich gar nicht kalt. Lena hat ihre Trekkingjacke an, aber ich stehe hier nur in meinem Lieblings-Wanderpullover. Dabei sind wir doch gerade innerhalb kürzester Zeit vom Sommer- zum Winteranfang hinübergeschliddert…

Endlich, um halb acht, komme ich dann auf die Idee, mich mal etwas umzuschauen. Vielleicht steht der Bus ja ganz woanders. Und tatsächlich. Einige hundert Meter weiter finde ich ihn. Die Beifahrerin teilt mir in mehr oder minder vorwurfsvollem Ton mit, dass man schon eine halbe Stunde hier warte…

Wir beeilen uns, das Gepäck zum Bus zu bringen, und endlich geht es los Richtung Düsseldorfer Heimat. Um 22 Uhr 20 erreichen wir die Landeshauptstadt und lassen uns per Taxi nach Hause bringen. Wir packen noch aus, bevor wir um ein Uhr nachts ins Bett fallen. Immer noch beeindruckt von der Enge des Wohnmobils fällt uns auf, wieviel Platz wir in diesem Bett haben… Mit einem merkwürdigen Gefühl der Leere dämmere ich so langsam weg. Eine wunderschöne, ganz besondere Zeit ist vorbei, aber ich werde sie mir mit meinem Reisebericht und den zahlreichen Aufnahmen, die ich gemacht habe, so oft wie möglich in Erinnerung rufen. Irgendwie habe ich das Gefühl, ich könnte mein ganzes Leben so verbringen…

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