Neuseelands Eiswelt im Grünen

Um zehn Uhr fahren wir auf das Gelände von Shantytown und halten bis halb eins hier aus. Es reißt uns nicht vom Hocker, was wir hier sehen: Zum Beispiel ein nachgebauter Bahnhof mit einer alten Dampflok, mit der wir auch ein Stückchen fahren können. Eine Bank. Eine Post. Eine Kirche, in der heute nachmittag sogar geheiratet wird.

Das erfahren wir von einer Frau, die das Innere mit Blumen schmückt und uns interessiert fragt, wo wir denn herkämen und wie uns alles gefalle. Wir hätten hier – also im Ort, nicht in der Kirche – nach Gold schürfen können, aber das muss nicht sein, das kenne ich schon aus meiner Kindheit aus dem Hansapark, einem Freizeitpark irgendwo in Norddeutschland.

Okarito LaguneHokitika ist da schon interessanter. Es ist vor allem bekannt für seine Glasbläserkunst. Uns faszinieren aber wieder mal mehr die Holzschnitzereien. Hier finden wir ein paar schöne und dieses mal auch praktische Andenken: Käse- und Butterbretter sowie eine hübsche Schreibtischuhr aus einheimischen Hölzern. Mit einer großen Pizza bekämpfen wir dann unseren mittäglichen Hunger. Als wir am Nachmittag die Okarito-Lagune erreichen, hat sich der Himmel zugezogen und versenkt uns in seinen Wassern. Irgendwann musste es ja mal wieder regnen. Eigentlich sollte man hier eine schöne Kajaktour zu Reiherkolonien machen können, aber bei dem Wetter haben wir dazu keine Lust. Der Ort selber ist auch ziemlich trostlos, und das Informationszentrum besteht nur aus einer einsamen Bretterbutze am Wasser. Kein Mensch ist weit und breit zu sehen. Die erwähnte Kajaktour muss man wohl von Whataroa aus buchen.

Nach einer Kaffeepause im Wohnmobil führt unser Weg uns in das kleine, aber lebhafte Örtchen Franz Josef Glacier, das nach der gleichnamigen Attraktion benannt ist und auch von ihr lebt. Mehrere Hubschrauber-Unternehmen buhlen hier um die Gunst der Touristen. Gleich drei liegen an der Hauptstrasse direkt nebeneinander. Wir werfen uns unsere regensicheren Trekkingjacken über und besuchen erst einmal das Informationszentrum samt Souvenirshop. Anschließend erkundigen wir uns bei einem der Fluganbieter nach den Preisen für einen Rundflug und schlackern dann mit den Ohren: Zwanzig Minuten kosten schon über hundert Dollar! Aber bei dem miesen Wetter können wir uns noch nicht entschließen, etwas fest zu machen. Wir warten bis morgen früh ab und schlagen dann sofort zu. Statt dessen tätigen wir einen kleinen Einkauf im örtlichen Supermarkt und machen noch einen kurzen 10-Minuten-Marsch zu einem Aussichtspunkt, von dem aus man den Franz-Josef-Gletscher in einiger Entfernung über ein gigantisches Geröllfeld hinweg erkennen kann. Hubschrauberflug hin oder her, morgen werden wir auf jeden Fall zu dem Gletscher hinmarschieren. Aber für heute ist es genug, und wir buchen eine Nacht auf dem Black Sheep Campground, der mit zu den ungemütlichsten gehört, die wir bisher kennen gelernt haben. Aber er tut’s.

Beim Frühstück am nächsten Morgen frohlocken wir mal wieder: Das Wetter überrascht uns mit herrlichem Sonnenschein, die Regenfälle vom Vortag sind vergessen. Ideal für einen Hubschrauberflug über die Gletscher und die schneebedeckten Berge. Nachdem ich es meiner armen Nase beim Dumpen noch einmal so richtig gegeben habe, machen wir uns auf in den Ort. Wir bekommen einen Flug bereits um 11 Uhr, den wir uns mit einem Pärchen aus Stuttgart(!) teilen. Dreißig Minuten für sage und schreibe 190 Dollar – eigentlich Wahnsinn. Aber man ist ja nicht so oft hier, und man hat Urlaub – also was soll’s. Wahrscheinlich kommen diese Preise aber auch deshalb zustande, weil viele Urlauber so denken.

Tipps

  • Shantytown muss man nicht gesehen haben. Ist vielleicht ganz liebevoll angelegt, aber hat mich nicht besonders beeindruckt.
  • In Hokitika gibt es schöne Souvenirläden mit Glasbläser- und Holzschnitzkunst!
    Besucht sowohl den Franz-Josef– als auch den Fox-Gletscher! Letzterer ist schöner als sein Ruf besagt! Allerdings ist der Marsch zum Franz Josef spektakulärer.
  • Die Rundflüge über die Gletscher sind sauteuer, aber eine tolle Sache! Entscheiden Sie sich spontan je nachdem, wie das Wetter ist.
  • Praktisch gelegen ist der Campground direkt im Ort Fox Glacier. Übernachtet man dort, kann man abends noch in einen netten Pub gehen!
  • Ein Muß bei schönem Wetter ist der Besuch des Lake Matheson in aller Herrgottsfrühe! Im November hat 5 Uhr aufstehen gereicht, um zwei schöne Stunden Tagerwachen zu erleben. Wenn es schon hell ist, ist es zu spät!
  • Macht Halt bei Ship Creek! Der Rundgang, die Lagune und der Strand lohnen einen Besuch.

Franz Josef GletscherDer Flug ist herrlich. Ein tolles Gefühl; der Pilot lenkt den Flieger, an dem nicht viel dran ist, sicher per Joystick an den Hängen der Berge entlang Richtung Fox Glacier, der unser erstes Ziel ist. Lena darf vorne sitzen, obwohl sie das eigentlich gar nicht wollte. Aber sie sieht begeistert aus. Die Gletscheroberfläche wartet mit vielen kleinen blauen Rissen und würfelförmigen Schnee- und Eisgebilden auf. Irgendwo in den Bergen landet dann unser Pilot, und wir dürfen aussteigen und eine Schneeballschlacht machen. Es ist gar nicht so kalt, stellen wir fest. Nach ein paar Minuten geht es weiter, und wir überfliegen den Franz-Josef-Gletscher. Dabei kann man wunderbar sehen, dass die Meeresküste gar nicht so weit entfernt ist, und dass die Eismassen auf ihrem Rückzug eine gewaltige Geröllspur zurückgelassen haben. Die 30 Minuten sind schnell vorüber – zu schnell – und der Tag hat doch gerade erst angefangen…

Das schöne Wetter nutzen wir noch zu einer kleinen Wanderung. Schließlich müssen wir uns den Gletscher auch noch aus der Nähe ansehen. Wir machen uns einige Sandwiches als Snack, ich schnappe meine Fotoausrüstung samt Stativ, und wir machen uns auf den Weg über das Geröll zum „Terminal Face“ des Franz-Josef-Gletschers. Wir sind nicht die einzigen, die diese Idee haben. Eine geführte Gruppe, die offensichtlich zu einer Eiskletterei auf dem Gletscher aufbricht, marschiert kurz vor uns los und vergrößert den Abstand zu uns sehr schnell. Gott, können die rennen! Aber ich mache zwischendurch ja auch noch meine Fotos. Wenn ich dabei wäre, würde ich die wahrscheinlich nur aufhalten…

Wasserfälle stürzen aus dem Regenwald, der den Gletscher säumt, und wir müssen ein- oder zweimal einen kleinen Bach überqueren, der vom Gletscher gespeist wird. Der Weg über das Geröll ist nicht leicht, und man muss aufpassen, wo man hintritt. Den Fuß kann man sich hier leicht verknacksen, aber das ist mir ja schon auf dem Tongariro Crossing Track gelungen.

Das Endstück des mittlerweile wieder wachsenden Gletschers ist mit Seilen abgesperrt, und Warnschilder deuten daraufhin, dass man ohne offizielle Führung nicht weiter gehen soll oder darf. Es ist noch weit bis zu dem gewaltigen Torbogen, aus dem sich immer wieder Eisbrocken lösen und mit Getöse in die Tiefe stürzen, aber Lena verbietet mir, weiterzugehen. Schmollend gebe ich nach und versuche von unserer Position aus das beste draus zu machen. Wir verzehren unsere Sandwiches und machen uns dann auf den Rückweg. Eine weitere Gruppe kommt uns entgegen, und hier treffen wir unsere Flugbekanntschaften aus Stuttgart wieder. Ich positioniere mich mit meinem Stativ anschließend halb im Fluss, um die fußballgroßen Eisbrocken im Wasser zusammen mit dem Gletscher auf’s Bild zu kriegen. Ein Allgäuer spricht uns daraufhin an und lichtet Lena und mich zusammen ab. Wirklich nur Deutsche hier!

Fox GlacierUm halb vier fahren wir weiter nach Fox Glacier. Der Ort ist noch kleiner als der vorherige, und wir genehmigen uns als erstes unser Lieblingsgetränk, einen Latte. Eigentlich wollte ich auch mal eine Pavlova probieren, eine süße Spezialität, aber die gibt es erst abends! Dann will ich mich mal gedulden. Fahren wir also erst einmal zum Fox-Gletscher selbst. Der soll zwar nicht so spektakulär sein wie der Franz-Josef-Gletscher, aber als wir ihn aus der Nähe betrachten können, finde ich ihn sogar viel faszinierender. Vielleicht liegt das aber daran, dass wir näher an ihn herankommen. Es gibt zwar auch eine Absperrung und Warnschilder, aber als dahinter eine Gruppe Japaner mit Kleinkindern erscheint, die vom Gletscher zurückkommen, findet auch Lena kein Argument mehr dafür, dass wir hier bleiben sollen, und klettert noch vor mir hinunter.

Uns bieten sich hier fantastische Anblicke der gewaltigen Eisberge, die hoch über uns aufragen. Das Grün des Regenwaldes dahinter bietet einen herrlichen Kontrast zu dem eisigen Blau. Auch dieser Gletscher weist einen Torbogen auf, aus dem Wasser herausfließt. Im ganzen ist der Gletscher aber kleiner als der Franz-Josef. Zurück auf dem Parkplatz halten wir Ausschau nach den Keas, diesen gummifressenden Papageien, die uns bereits bei der Anfahrt aufgefallen sind. Hier sehen wir sie zum ersten mal in natura, und tatsächlich: Sie machen sich am Schmutzfänger der Reifen zu schaffen und trampeln auf der Klimaanlage herum. Und ganz schön groß sind sie, die Viecher, und mit kräftigen Schnäbeln ausgestattet. Angeblich sollen sie auch hin und wieder alte und kranke Schafe zu Tode hetzen und dann vernaschen…

Auf dem Campground des Ortes haben wir uns bereits nach dem Kaffeegenuss einen Stellplatz für die Nacht reserviert, zu dem wir nun zurückkehren. Heute abend gibt es nur Nudeln, aber anschließend gehen wir noch in das Cook Saddle Cafe, um ein würziges, frischgezapftes einheimisches Bier zu uns zu nehmen. Außerdem bekomme ich endlich meine Pavlova: süßes Zeug aus Baiser, das so richtig an den Zähnen klebt. Nicht schlecht, aber etwas zu süß, selbst für mich.

Ich freu mich schon auf den morgigen Tag, denn ich möchte mal wieder sehr früh aufstehen, um die berühmten Spiegelungen auf dem Lake Matheson zu sehen – und natürlich zu fotografieren. Schweren Herzens stellen wir den Handywecker auf fünf (!) Uhr – eigentlich ein Wahnsinn im Urlaub! Aber die Spiegelungen sollen kurz nach Sonnenaufgang am schönsten sein, und ich will auf keinen Fall etwas verpassen. Also lieber etwas früher als zu spät aufbrechen. Schließlich sind auch noch sechs Kilometer Fahrt und ein Marsch um den halben See zu absolvieren, bis man die Aussicht genießen kann. Ich bin gespannt…

Und das Handy verpasst seinen Auftritt nicht. Gnadenlos fängt es um fünf Uhr morgens an, Geräusche von sich zu geben. Für einen Moment zweifele ich an meinem Vorhaben, denn es ist kalt und noch stockfinster. Aber als ich den Vorhang leicht zur Seite schiebe und den klaren Sternenhimmel sehe, besinne ich mich und schlüpfe schnell in meine Klamotten. Nachdem ich unser fahrendes Heim abgekoppelt habe, setze ich mich hinter das Steuer und drehe den Zündschlüssel um. Bestimmt schrecken die anderen Campingplatznutzer jetzt aus ihrem Schlaf, aber das ist mir egal. Nach einer kurzen Fahrt fahre ich fast an der Abzweigung zum See vorbei. Lena wird hinten im Bett ganz schön durchgeschüttelt, als ich in die Eisen gehe und wieder zurücksetze. Bald erreichen wir den Parkplatz, wo sich bereits ein Wohnmobil befindet. Noch ein Frühaufsteher?

Ich raffe meine Ausrüstung zusammen, stecke mir noch einen kleinen Snack ein, und verabschiede mich dann von Lena , die versucht, wieder einzuschlafen. Es ist halb sechs, als ich den Pfad betrete, der zu den empfohlenen Aussichtspunkten wie „Queens View“ und „View of Views“ führt. Ein Schild weist mich darauf hin, dass es 45 Minuten bis zum „View of Views“ und sogar 50 Minuten bis zu „Reflection Island“ sein sollen.

So langsam wird es etwas heller, der Tag beginnt. Es ist ein unbekanntes, aber wunderschönes Erlebnis, so einsam durch den frühmorgendlichen Wald zu marschieren. Die Luft ist feucht und frisch und meine Augen dick. So richtig wach bin ich noch nicht, aber der Tag wacht ja auch gerade erst auf…

Reflection IslandNach 25 Minuten erreiche ich eine Holzplattform direkt am See: die „Boat Jelly“. Leichter Nebel liegt über allem, und die Spiegelungen zeigen den Waldrand im Wasser, dahinter die schneebedeckten Berge der Südalpen, über die wir am Vortag noch mit dem Hubschrauber geflogen sind. Ich baue mein Stativ auf und mache die ersten Bilder. Bald bin ich nicht mehr alleine. Ein weiterer Fotograf gesellt sich zu mir, ebenso zwei Japanerinnen und ein junges Pärchen mit Pocketkamera. Es wird mir hier zu voll, und ich marschiere weiter. Dies kann auch noch nicht der beste Platz gewesen sein, sage ich mir. Weitere 15 Minuten umrunde ich den See, marschiere über Holzstege, die über das Wasser führen, und erreiche schließlich oberhalb des Weges den Aussichtspunkt „View of Views“, wo allerdings Bäume den Blick auf den See verdecken. Nach weiteren fünf Minuten erreiche ich eine Plattform, die direkt am Wasser liegt, nur wenige Zentimeter über der Oberfläche. Das ist das „Reflection Island“. Hier richte ich mich ein, verfolge das Erwachen des Tages und verewige die fantastischen Reflexionen. Als die Sonne über die Berge steigt, wird der Nebel auf dem Wasser golden erleuchtet, und als die erste Ente erwacht, ist es mit der ruhigen Seeoberfläche vorbei. Sanfte Wellen lassen das Bild der Berge verschwimmen. Insgesamt zwei Stunden verharre ich am See, zwei fantastische Stunden, die ich nie vergessen werde. Den Tag so erwachen zu sehen, in dieser traumhaften Umgebung und idyllischen Ruhe ist ein wahres Geschenk!

Andere Leute gesellen sich zu mir und beobachten die Szenerie. Alle sind leise wie in einer Kirche und genießen die Augenblicke. Als ich zusammenpacke und zu Lena zurückkehre, kommen immer noch Leute, die aber für die wahrhaft schönen Augenblicke bereits viel zu spät dran sind. Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt. Auch der Rückweg zum Wohnmobil, der mich einmal rund um den ganzen See führt, bietet Tolles für’s Auge. Der Mond steht noch hoch am Himmel, und die Sonne erleuchtet die grün-silbrig-weiße Szenerie von der anderen Seite. Ich kann mich kaum losreißen.

Weitere Touristen kommen mir entgegen, und als ich den Parkplatz erreiche, kommt gerade ein ganzer Reisebus voller Leute an. Tja, auch Ihr kommt zu spät, summe ich fröhlich in mich hinein. Lena erwartet mich schon. Schlafen konnte sie nicht mehr, sagt sie, denn der Parkplatz war plötzlich voller Leben. Er hat sich tatsächlich merklich gefüllt.

Der Tag hat schon so wundervoll begonnen, da muss er auch mit einem guten Frühstück weitergeführt werden. Zurück im Ort stärken wir uns mit einem leckeren Omelette im Café Neve, bevor wir auf der Westküstenstraße nach Süden weiterfahren. Bei Knights Point machen wir Halt und genießen den tollen Blick über die Tasmanische See und die Brandung. Zahlreiche weitere Touristen, auch ein Bus gefüllt mit Japanern, gesellen sich zu uns. Für uns Anlass, uns nicht allzu lange hier aufzuhalten.

Ship CreekShip Creek ist unser nächster Haltepunkt, den wir eigentlich nur zufällig im Vorbeifahren entdecken. In keinem der Bücher, die ich durchgewälzt habe, war von ihm zu lesen. Und es lohnt sich, hier einige Zeit zu verbringen. Von einem Hochstand kann man gut über den schönen Sandstrand blicken, und in der Nähe beginnt der Lake Dune Walk, der durch üppige Vegetation, an einer schönen Lagune vorbei über den Strand zurück zum Hochstand führt. Natürlich geht mir Lena bei meiner Fotografiererei wieder einmal verloren. Als ich an eine Weggabelung gerate, werde ich endgültig unruhig und befürchte, sie nicht mehr wiederzufinden. Aber an der Lagune wartet sie dann doch auf mich. Puh!

Als wir über den Strand schlendern, gewinnen wir den Eindruck, dass Dali hier Werke seines surrealistischen Schaffens hinterlassen hat. Faszinierende Steinformationen, die wie riesige Fußknochen aussehen, trennen Strand und Düne!

Kurz vor Haast, wo der Highway die Küste verlässt und ins Landesinnere abbiegt, überqueren wir die längste One-Lane-Bridge Neuseelands: Auf mehr als 700 Metern, die von zwei Ausweichbuchten unterbrochen werden, führt uns die Brücke einspurig über das weitgehend trockene Flussbett des Haast River. Hier ist das Überqueren dieser Brücke noch recht simpel; kritisch wird es erst, wenn man sich die einzige Spur noch mit der Eisenbahn teilen muss, so wie wir es irgendwo hinter Greymouth erlebt haben…

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